Am Faste 7 · 31848 Bad Münder · Tel.: 05042 / 2545 · Vereins-Nr.: 203337
 
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  Impressum
Die Gründung 1972

Am 25. April 1972 fand die konstituierende Sitzung des Tennisvereins Bad Münder statt.
Die 22 Gründungsmitglieder waren die Tennisfreunde:


Herr P. L. Baraldi Frau Sigrid Baraldi
Frau Crasselt
Herr Günter Ergenzinger
Herr Wolfgang Fröstl
Herr Bernd Gerke
Herr H.J. Herwig
Frau Sigrid Höhne
Herr Günter Holthaus
Frau Sigrid Holthaus
Frau Hoppe
Herr Werner Meurer
Herr Klaus Ohm
Herr Heinz Raphael
Frau Elke Raphael
Herr Stefan Salamon
Herr Karl Siemen
Herr H.H. Scheer
Frau Regine Scheer
Herr Dieter Schmidt
Herr H.G. Türnau
Frau Guntha Veith

Aus dem notariell beglaubigten Protokoll geht hervor, das zunächst die Gründung des Tennisvereins beschlossen wurde.


Nach einstimmigem Beschluß über die Satzung und die Eintragung im Vereinsregister wurde der erste Vorstand einstimmig mit je einer Stimmenthaltung gewählt:

• 1. Vorsitzender:
• 2. Vorsitzender:
• nicht stimmberechtigtes Vorstandsmitglied:
Hans-Herbert Scheer
Dieter Schmidt (†)
Günter Holthaus
(Als Zuhörer bei Vorstandssitzungen)
• weiteres Vorstandsmitglied, Manager, Getränkemeister und Vors. des Vergnügungsausschusses:
Günter Ergenzinger
(mit Unterstützung d. G. Holthaus)
• Jugend- und Sportwart:
Werner Meurer
(Organisation der Trainerstunden)
Schriftführer
• Kassierer
Sigrid Baraldi
Sigrid Höhne
  
   
Die erste Mitgliederversammlung fand am 30. Mai 1972 statt !
Tagesordnungspunkte waren:
• Aufstellung einer Platzordnung
• Vereinslokal (1. Tennishäuschen, 2. ?)
• Wie lange kann abends bei Flutlicht gespielt werden?
• Spielzeit für Jugendliche ?
• Tennisbälle (mit Beitrag von 6 Bällen ist man Mitglied des Vereins-Eimers)
• Was müssen Gäste der Mitglieder für das Tennisspielen zahlen ?
• Wohin werden die Beitragszahlungen geleistet ?
• Wo liegt die Grenze der Mitgliederzahl ?
• Wie verfährt man mit der Getränkeabrechnung ?
• Bau der Toilette und Anschluß von Wasser ?
   
Der 1. Platz bei Günter Holthaus

In einer Privatinitiative hatte Herr Günter Holthaus am Adolf-Schröder-Weg einen Hartplatz mit Flutlichtanlage und einem kleinen Holzhaus errichtet. Diese Privatanlage konnte der Tennisverein Bad Münder in den ersten Jahren nach der Gründung nutzen.
Es war zwar nur ein Platz zur Verfügung, der aber den Vorteil einer Flutlichtanlage hatte.
Diese Möglichkeit zu spielen, nutzten viele der Tennissportbegeisterten bis spät in den Abend hinein.
Das kleine aber feine Tennishäuschen war Stätte von viel Geselligkeit und Gemütlichkeit. Die Mitglieder und Gäste wußten bald, wenn am Adolf-Schröder-Weg der Schein des Flutlichts zu sehen war, wurde Tennis gespielt, und das Tennishaus war bevölkert, so daß der Weg abend für abend viele zur Tennisanlage führte.
So wuchs der Verein schnell heran und bereits in den Wintermonaten 1972/73 wurde im Vorstand die Erweiterung um einen Platz beschlossen. Da begannen aber auch die Schwierigkeiten für den Tennisverein Bad Münder an diesem Standort. Die Suche nach einem neuen Grundstück für eine 2-Platz-Anlage mit Tennishaus begann.

Günter Holthaus, Wolfgang Fröstl, Werner Meurer, Karl Siemen, Dr. Sieglind, Stephan Salamon
   
Die sportliche Entwicklung
- Vereinsmeisterschaften-
 

Bereits im Gründungsjahr 1972 wurde die erste Vereinsmeisterschaft auf der Einplatzanlage im September durchgeführt. Die erste Vereinsmeisterin hieß Ines Schmidt mit einem 6:2/6:3 gegen Helga Hahne und bei den Herren konnte der heutige Vorsitzende Karl Siemen gegen Wolfgang Fröstl mit 6:4/6:2 den Pokal für den ersten Meistertitel entgegennehmen. Im Herren-Doppel gewannen die Einzel-Endspielgegner Fröstl/Siemen 6:2/6:1 gegen die Kombination Günter Holthaus/Hans-Jürgen Küper.

Bei den Herren konnte sich Karl Siemen von 1974 bis 1983 bis auf die Jahre 1978 (Kurt Lasser) und 1979/80 (Manfred Hagen) in die Siegerlisten der Vereinsmeister eintragen. Bei den Damen wurde Ines Schmidt als Meisterin erst 1977 von Gudrun Rodewald abgelöst, die ihrerseits 5 mal hintereinander der Titel erringen konnte.


Halbfinale 1972
Stephan Salamon und Karl Siemen

   
Die neue Anlage am Osterberg
   

Von 1973 bis 1977 dauerten die Gespräche und Verhandlungen des 1. Vorsitzenden Rüdiger Brandt (1973/74) und Karl Siemen mit der Stadt Bad Münder und den Grundstückseigentümern, um eine neue Tennisanlage erstellen zu können.

In der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 15.04.1977 (108 Mitglieder im Verein wurden die Weichen für die neue Anlage „Am Faste" gestellt. Mit 43 Ja- Stimmen wurde der Beschluß über den Bau von 2 Plätzen und Tennisheim „Am Faste" gefaßt. Im August 1977 konnte der 1. VBorsitzende Erich Hödicke mit den Mitgliedern die Anlage einweihen.


Erich Hödicke
   
Die Erweiterung der Anlage
Durch die neue Anlage am Osterberg wuchs die Mitgliederzahl schnell an, so daß eine Erweiterung der Spielmöglichkeiten diskutiert wurde. In der Jahreshauptversammlung am 9. Februar 1979 wurde der Grundsatzbeschluß über die Erweiterung der Platzanlage mit 36 Ja-Stimmen gefaßt. In zwei außerordentlichen Mitgliederversammlungen wurde über die Erweiterung der Anlage beraten.
Am 29. August 1979 wurde mehrheitlich der Beschluß über den Bau von zwei Weichplätzen sowie die Planung einer Tennishalle gefaßt. Der Vorstand bemühte sich in den Wintermonaten um die Durchführung dieses Beschlusses. Dem 2. Vorsitzenden Karl Siemen gelang der Grunderwerb östlich der bestehenden Tennisanlage als Basis für den Bau von zwei weiteren Plätzen (heute Platz 3 + 4) und dem späteren Hallenbau.
Am 1. Juni 1980 wurden im Rahmen eines “Tages der offenen Tür” die Plätze 3 + 4 eingeweiht.
   
Der Mannschaftssport im Tennisverein
Bad Münder
   
Seit 1973 nimmt ununterbrochen eine 1. Herren-Mannschaft an den Punktspielunden teil. Die erste Formation hieß 1973 Günther Holthaus, Wolfgang Fröstl, Werner Meurer, Karl Siemen, Dr. Siegling, Stephan Salamon und Rüdiger Brand. (Foto)
1979 erzielten die 1. Damen-Mannschaft mit Gudrun Rodewald, Erika Gerke, Elke Raphael, Helga Hahne, Sigrid Reinhard, Ulrike Köthke und Sigrid Höhne die Vizemeisterschaft in der Bezirksklasse. Die 1. Herren spielte in der Bezirksklasse mit Manfred Hagen, Kurt Lasser, Karl Siemen, Heiner Siemen, Wilhelm Gerke, Josef Holiet und Stefan Salamon. Außerdem spielten in der 2 . Herren (Kreisliga) und 3. Herren (Kreisklasse) Rainer Holstein, Wolfgang Fröstl, Dr. Ernst Hahne, Klaus Höhne, Hans Köthke, Heinz Raphael und Klaus Abbentheren.
In den Jahren 1980 und 1981 spielten 2 Damen-Mannschaften und 4 Herren-Mannschaften und eine gemischte Hallenmannschaft.
Ab 1983 wurde die erste Senioren-Mannschaft mit Kurt Lasser, Wilhelm Gerke, Wolfgang Fröstl, Dr. Ernst Hahnhe, Heinz Raphael, Dr. Horst Rodewald, Georg Zundel und Werner Jackisch gemeldet, die wie 1. Damen- und Herrenmannschaft in der Bezirksklasse spielten, dadurch wurden Nachwuchsspieler wie Ulf Rodewald, Gunnar Jackisch, Ivo Niemeier, Frank Raphael, Robert Lasser in die 1. Mannschaft um Karl und Heiner Siemen integriert.


Elke Raphael, Helga Hahne, Erika Gerke, Heike Raphael, Irmgard Vogt, Marlies Ohm, Sigrid Reinhard, Bruni Siemen und Marlis Siemen
   
10 Jahre Tennisverein Bad Münder
 
10 Jahre Tennisverein Bad Münder
Am 21. August 1982 feierte der Tennisverein Bad Münder im Festzelt auf der Tennisanlage das 10-jähriges Vereinsjubiläum. In einer offiziellen Feierstunde ließ der neue 1. Vorsitzende Karl Siemen noch einmal die 10-jährige Vereinsgeschichte Revue passieren. Die Gründungsmitglieder wurden feierlich geehrt.
Abends wurde im Festzelt mit den Mitgliedern der Geburtstag zünftig gefeiert.

Am nächsten Morgen war Frühschoppen und Aufräumen angesagt.
   
Die Jugendarbeit als Basis für den Fortbestand eines Vereines !
Welchen Stellenwert die Jugendarbeit in einem Sportverein hat, wie beim Tennisverein, zeigt daß bereits bei der Gründungsversammlung neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Vereinsvorstand (1. und 2. Vorsitzender) ein Jugendwart gewählt wurde.
Von 1972 bis 1978 war Kurt Lasser der erste Jugendwart, der in den Anfangsjahren das Training der Jugendlichen selbst erfolgreich durchführte. Schon bald waren insgesamt 12 Jugendliche (Stefanie Lasser, Petra Sölter, Petra Zundel, Christiane Fröstl, Gabriele Hödicke und Robert Lasser, Robert Hahne(†), Robert Gieseler, Rüdiger Katz, Andreas Fröstl, Wilfried Brömmelmeyer, Uli Siegmund) begeistert bei der Sache und es wurden auch die ersten Meisterschaften (jeder gegen jeden) ausgetragen.
Andreas Frostl, Rüdiger Katz, Robert Lasser, Alexander Fröstl, Gabriele Hödickke, Rolf Rodewald und Ulli Siegmund
   
Die “Jugendabteilung” nahm aktiv am Vereinsleben teil und wählte 1975 zur Vertretung ihrer Interessen dem Vorstand gegenüber Uli Siegmund zum Jugendsprecher. Diese Konstellation war von Anfang an positiv für beide Seiten. Obwohl man im Winter wenig oder gar nicht zum Spielen kam, hielt die Jugendabteilung aber fest zusammen. Man traf sich in den Wintermonaten regelmäßig jeden Sonntag nachmittags bei “Witschi Meynen” und mehrmals zum Kegeln.
In der Jahreshauptversammlung 1978 kandidierte Kurt Lasser nicht wieder für das Amt des Jugendwartes. Als Nachfolger wurde Uli Siegmund gewählt. Die Jugendabteilung war inzwischen auf 20 Jugendliche angewachsen.
Neu und unerfahren in diesem Amt meldete Uli Siegmund auf Einladung des NTV die Jugendlichen Ulf Rodewald, Alexander Fröstl, Stefan Salamon zu den Niedersächsischen Nachwuchsmeisterschaften in Langenhagen an. Bei Ankunft auf der Großanlage wurde schnell klar, daß mit Nachwuchsmeisterschaften 18 - 22 jährige niedersächsische Spitzenspieler in spe gemeint waren. Ulf Rodewald spielte sein Match in Rekordzeit 0:6/0:6, die beiden anderen zogen ohne Spiel zurück und man fuhr schnell auf die Anlage am Osterberg zurück und hatte bei einem Match auf eigenem Platz dann noch seinen Spaß.
In diesem Jahr beschränkte man sich auf heimische Spiele und die Durchführung der Jugendmeisterschaften.

Seit 1979 spielen mündersche Jugendmannschaften um Punkte auf Kreis- und Bezirksebene.
Bei der männlichen Jugend waren zunächst Uwe Keese, Ulf Rodewald, Alexander Fröstl und Stefan Salamon erfolgreich, dann wuchsen Gunnar Jackisch, Frank Raphael und Ivo Niemeier in die Mannschaften nach. Auf Bezirksebene spielte man zwei Jahre zusammen mit Kai-Uwe Ritz und Stefan Heinemannn vom TC Nienstedt.
Die weibliche Jugend war mit Heike Raphael, Annette Rodewald, Susanne Bähre, Antje (†) und Heike Mempel, Christiane und Sandra Reinhard, Silke Meyer, Kathrin Borm und Kathrin Eife als Mannschaft vertreten.
Den ersten Titel bei Jugendkreismeisterschaften holte 1979 Uwe Keese mit der Vizekreismeisterschaft bei den Junioren A. Weitere erfolgreiche Jahre folgten.
   
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